Vergangenes Wochenende war es wieder soweit: Das nächste Probenwochenende, Teilnahme: Tutti.

   

Freitag 18:00 Uhr. Das Orchester probt und verfeinert das musikalische Fundament. Darauf bauen die Solisten und der Chor auf. Ohne die Basis läuft nichts.

Samstag 10:00 Uhr. Das Audimax und T0 werden wieder von Orchester, Chor, Solisten, Balletttänzerinnen und den ganzen Helfern bevölkert. Während sich die Solisten in den Übezellen einsingen, trifft sich der Chor in T0-229 um sich gemeinsam warmzusingen. Im Audimax wird derweil schon wieder kräftig vom Orchester geprobt. Bis 13:00 Uhr heißt es dann im Audimax volle Konzentration für Alle: Wir proben die musikalischen Abläufe, um danach die Szene zu spielen. Es soll ja nicht nur musikalisch schön werden, sondern auch etwas für das Auge bieten. Proben heißt aber auch, in den richtigen Momenten zu schweigen, wenn man gerade nicht dran ist. Sollte man dabei auf der Bühne stehen, darf man nicht vergessen, dass man trotzdem im Spiel bleibt. Damit wir da auch alle dran denken, erinnert uns Sebastian, Regie und Spielleiter, immer mal wieder mit einem freundlichem Lächeln daran. Also nochmal.

13:00 Uhr, Mittagspause. Habe ich Pause gesagt? So ähnlich… Die Schneiderinnen sind angekündigt, Kostüme müssen probiert und abgesteckt werden, Hemden an die Herren verteilt werden und Schmuck sowie Manschettenknöpfe ausgesucht und eingetütet werden. Es soll ja alles beim richtigen Kostüm landen. In T0-260 herrscht also reges Treiben zwischen den kleinen Sitzgrüppchen, wo gemütlich gegessen und geplaudert wird. Brauchen wir noch einen Zylinder? Können die Herren sich bitte mal Manschettenknöpfe aussuchen? Passt das Hemd/ der Frack/ die Hose? Oh je, das Hemd hat zu kurze Ärmel… Wo ist mein Bleistift? Zur gleichen Zeit probieren die anwesenden Damen ihre Kleider an. Memo für Sonntag: Fotos von den Damen im Kostüm machen, die heute  nicht da sind und den Schneiderinnen schicken… Warum hat der Tag nicht 48 Stunden???

14:00 Uhr, Audimax. Die Proben gehen weiter. Abläufe werden gefestigt und auch lieber einmal mehr als einmal zu wenig geprobt. Hat mal jemand ausgerechnet, wie viele Kilometer wir auf der kleinen Bühne zurück legen (Vielleicht sollten wir da nicht drüber nachdenken)? Unbemerkt schleicht noch jemand durch das Audimax: Der Fotograf Markus Paulußen ist da und dokumentiert fleißig den Probenfortschritt.

17:00 Uhr. Wir haben spaß, wir arbeiten konzentriert. Trotzdem merkt man langsam, dass so ein Tag  ganz schön viel Kraft kostet. Wir singen  und musizieren dem Ende dieses Probentages entgegen.

Und das Ganze passierte Sonntag in ähnlicher Form nochmal so. Nach der Probe ist vor der Probe, denn wir feilen bis zum Schluss. Liebes Publikum, ihr dürft schon gespannt sein, was ihr von uns zu hören und sehen bekommt!